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Richtlinien zu Interessenkonflikten

Gemäß der Umsetzung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) und gemäß der Verfügungen zu Finanzdienstleistungen und -aktivitäten sowie dem Gesetz über regulierte Märkte von 2012: L144(I)/2007 und der Richtlinie zu Autorisierungs- und Betriebsbedingungen von zypriotischen Investmentfirmen: DI144-2007-01 von 2012 (im Weiteren als Sammelbegriff “Gesetz”) ist IQOption Europe Ltd (das "Unternehmen") dazu verpflichtet, für seine Kunden und potenziellen Kunden Richtlinien zu Interessenkonflikten (die “Richtlinie”) aufzustellen und diesen zur Verfügung zu stellen sowie verhältnismäßige Maßnahmen zur Identifizierung, zur Prävention und zum Management von Interessenkonflikten zu ergreifen.

  1. 1. Begriffsauslegung

    In diesen Richtlinien haben die folgenden Begriffe folgende Bedeutung, es sei denn, der Kontext erfordert anderes:

    Unternehmen: bedeutet IQOption Europe Ltd, eine zypriotische Investmentfirma mit Registernummer HE327751, gegründet nach dem Gesetz Zyperns und reguliert von der by the ‘Zypriotischen Börsenaufsichtsbehörde (CySEC)’ mit Lizenznummer 247/14 und mit eingetragenen Firmensitz in Yiannis Nicolaides Business Center, Agiou Athanasiou Avenue 33, 4102, Agios Athanasios, Limassol, Zypern.

    Kunde(n): darunter fallen alle Bestands- und potenziellen Kunden des Unternehmens, ungeachtet ihrer Einstufung.

    Interessenkonflikt: bezeichnet eine Situation, in der die Sorgen oder Ziele zweier Parteien nicht miteinander kompatibel sind, d. h. in Konflikt miteinander stehen. Im Sinne dieser Richtlinien und allgemein gesagt werden als Interessenkonflikte Situationen betrachtet, in denen das Unternehmen bei der Bereitstellung von Investmentdienstleistungen und/oder Nebendienstleistungen (oder eine Kombination daraus) finanzielle Gewinne erzielt, die für einen oder mehrere Kunden wiederum nachteilig sind.

    Anreize: damit werden Anreize bezeichnet, die jemanden dazu überreden oder verleiten, auf bestimmte Art und Weise zu handeln und/oder bestimmte Entscheidungen zu treffen.

    Relevante Personen: hierunter fallen Geschäftsführer, Partner, Manager oder bestellte Vertreter, Angestellte, Geschäftseinfädler (Partner, juristische oder natürliche Personen, die bei der Dienstleistungserbringung für das Unternehmen beteiligt sind, insbesondere diejenigen, die Dienstleistung gemäß einem Outsourcing-Vertrag erbringen, und jegliche verwandte Parteien.

  2. 2. Zweck und Geltungsbereich der Richtlinien

    In den Richtlinien werden die Vorgehensweisen des Unternehmens dargelegt und klar Umstände ausgewiesen, aus denen Interessenkonflikte erwachsen können, bei denen das Unternehmen mit verhältnismäßigem Vertrauen nicht sicherstellen kann, dass potenziellen Schäden am Kundeninteresse verhindert werden können.

    In den Richtlinien werden die möglichen Arten von Interessenkonflikten ausgewiesen, die im Laufe der Erbringung von Investment- und Nebendienstleistungen (oder einer Kombination daraus ) durch das Unternehmen entstehen können und deren Auftreten sich auf die Kundeninteressen negativ auswirken kann, sowie die Maßnahmen, die das Unternehmen ergreift, um derartige Konflikte zu verhindern, damit umzugehen oder diese zu begrenzen.

    Die Richtlinien werden schriftlich und entsprechend der Größe und der Organisation des Unternehmens sowie der Art, dem Umfang und der Komplexität des Geschäfts festgehalten.

    Die Richtlinien gelten für das Unternehmen und seine Geschäftsführer, Manager, Angestellten, Partner und jegliche andere Personen, die direkt oder indirekt durch das Unternehmen weisungsgebunden sind ("relevante Personen"), sei es in Folge der Bereitstellung von Investement- oder Nebendienstleistungen oder Investmentaktivitäten oder anderweitig. Mittels Minimalkriterien trägt das Unternehmen den folgenden Situationen Rechnung:
    (a) Das Unternehmen und/oder jegliche relevante Personen erzielen potenziell finanzielle Gewinne oder vermeiden finanzielle Verlust auf Kosten des Kunden;
    (b) Das Unternehmen und/oder jegliche relevante Personen haben ein Interesse am Ergebnis einer Dienstleistung, die dem Kunden erbracht wird, oder einer Transaktion, die im Namen des Kunden ausgeführt wird, was sich vom Kundeninteresse an diesem Ergebnis unterscheidet;
    (c) Das Unternehmen und/oder jegliche relevante Personen haben einen finanziellen oder anderweitigen Anreiz daran, die Interessen eines anderen Kunden oder einer anderen Kundengruppe gegenüber den Interessen des Kunden zu begünstigen;
    (d) Das Unternehmen und/oder relevante Personen arbeiten im gleichen Geschäft wie der Kunde;
    (e) Das Unternehmen und/oder relevante Personen erhalten oder werden von einer anderen Person als dem Kunden einen Anreiz hinsichtlich einer Dienstleistung erhalten, die dem Kunden erbracht wird, in Form von Geld, Gütern oder Dienstleistungen, die sich von der Standardkommission oder -gebühr für diese Dienstleistung unterscheiden.

    Zusätzlich trägt das Unternehmen den Situationen und Interessenkonflikten Rechnung, die in Folge der Struktur und Geschäftsaktivitäten anderer Mitglieder der Gruppe und/oder verwandter Parteien erwachsen können.
    In den Richtlinien sind die Vorgehensweisen und Maßnahmen ausgewiesen, welche das Unternehmen ergreift, durch die sichergestellt werden soll, dass relevante Personen, die an verschiedenen Geschäftsaktivitäten beteiligt sind, bei denen ein Interessenkonflikt besteht (wie oben angegeben), diese Aktivitäten derart unabhängig ausführen, wie es der Grö0e und den Aktivitäten des Unternehmens sowie der Erheblichkeit des Schadensrisikos für die Kundeninteressen angemessen ist.

    Die Vorgehensweisen der Richtlinien zielen darauf ab:

    • den Informationsaustausch zwischen relevanten Personen, die an Aktitivitäten beteiligt sind, die das Risiko eines Interessenkonflikts bergen, bei dem der Austausch dieser Informationen die Interessen eines oder mehrerer Kunden gefährden könnte, zu verhindern und zu steuern;
    • die Überwachung relevanter Personen, unter deren Hauptfunktionen das Ausführen von Aktivitäten im Namen von oder die Erbringung von Dienstleistung für Kunden fällt, deren Interessen in Konflikt stehen können oder die anderweitig unterschiedliche Interessen vertreten, die in Konflikt stehen können, einschließlich derjenigen des Unternehmens, zu trennen;
    • jegliche direkte Verbindungen zwischen der Vergütung relevanter Personen, die an einer Aktivität beteiligt sind, und der Vergütung anderer relevanter Personen oder Einnahmen, die von anderen relevanten Personen generiert werden, die hauptsächlich an anderen Aktivitäten beteiligt sind, bei denen Interessenkonflikte hinsichtlich diesen Aktivitäten entstehen können, zu beseitigen;
    • Maßnahmen zur Verhinderung oder Einschränkung dessen, dass jegliche Personen unangemessenen Einfluss darauf nehmen, wie eine relevante Person Investment- oder Nebendienstleistungen oder -aktivitäten ausführt;
    • Maßnahmen zur Verhinderung oder Steuerung der gleichzeitigen oder aufeinanderfolgenden Beteiligung einer relevanten Person an separaten Investment- oder Nebendienstleistungen oder -aktivitäten, bei denen eine derartige Beteiligung das ordentliche Management von Interessenkonflikten beeinträchtigen kann.

    Sollte durch Annahme oder Durchführung jeglicher der o. g. Maßnahmen/Vorgehensweisen das erforderliche Maß an Unabhängigkeit nicht sichergestellt werden, so nimmt das Unternehmen derartige alternative oder zusätzliche Maßnahmen/Vorgehensweisen an, wie sie zu diesem Zwecke notwendig und angemessen sind.

  3. 3. Identifizierung potenzieller Quellen für Interessenkonflikte

    Unter Berücksichtigung der vom Unternehmen angebotenen Dienstleistungen können potenzielle Quellen für Interessenkonflikte entstehen in Folge von:

    1. Investmentdienstleistungen und/oder Nebendienstleistungen (oder einer Kombination daraus), die das Unternehmen seinen Kunden, für diese und/oder in deren Namen erbringt:
      a. Abgleichung von Kundenaufträgen hinsichtlich Finanzprodukte/-instrumente (namentlich Differenzkontraket (CFDs) und Binäroptionen) mit denen anderer Kunden und dadurch Handeln im Namen beider Kunden;
      b. Maximierung von Handelsvolumen zur Erhöhung empfänglicher Maklerkommission, was direkt im Konflikt mit dem Kundeninteresse stehen kann, falls dieses Interesse darin besteht, die Handelsvolumen, die sie tätigen, zu minimieren.
      c. Auswahl eines einzigen Liquiditäsanbieters, der eine verwandte Partei ist, und gleichzeitiger Sicherstellung, dass die Prinzipien der besten Ausführung befolgt werden;
      d. Jegliche andere Anreize, die von Dritten erhalten oder diesen gewährt werden in Verbindung mit Investmentdienstleistungen und/oder Nebendienstleistungen (oder einer Kombination daraus);

    2. Anreizen, Kommissionen, Vergütungen, Geschenken usw.
      a. Leistungsbasierter Vergütung und/oder Anreizen, die Angestellten des Unternehmens von diesem gewährt oder gezahlt werden, was sich negativ auf den Kunden auswirken und aggressive Marketingtaktiken und wiederholte telefonsiche Anrufe fördern kann;
      b. Vergütung und/oder Anreizen, die Dritten (Partnern oder Geschäftseinfädlern) gewährt oder gezahlt werden auf Grundlage von Werbung und Einladung neuer Kunden, was sich negativ auf den Kunden auswirken und aggressive Marketingtaktiken und Nutzung fehlleitender Informationen führen kann;
      c. Vergütung und/oder Anreizen, die Dritten gewährt oder gezahlt werden, die Dienstleistungen gemäß einem Outsourcing-Vertrag erbringen, falls eine solche Vergütung Praktiken fördert, die in Konflikt mit den Interessen der Kunden des Unternehmens stehen;

    3. Unter Berücksichtigung der Konzernstruktur des Unternehmens, seiner verwandten Parteien und outgesourcten Anbieter können potenzielle Quellen für Interessenkonflikte entstehen in Folge von:
      a. Handlungen des Unternehmen als Agenten für den Kunden hinsichtlich von Transaktionen, bei denen ein anderes Mitglied des Konzerns als Hauptschuldner handelt und Einnahmen des Hauptschuldners aus den Verlusten der Handelsgeschäfte des Kunden generiert werden;
      b. Ausführung einer Transaktion mit Finanzinstrumenten, hinsichtlich deren das Unternehmen oder ein anderes Mitglied des Konzerns von ein Kommission, Gebühr oder eine nicht monetären Vorteil profitieren könnte, der anderweitig als vom Kunden gezahlt werden kann;
      c. Das Unternehmen kann ein indirektes Interesse an einer Transaktion haben, während ein anderes Mitglied des Konzerns ein direktes Interesse an der gleichen Transaktionen haben kann, was zu einem potenziellen Konflikt mit den Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber seinen Kunden führen könnte.

    Es sei darauf hingewiesen, dass die o. g. Szenarien nicht zwangsläufig einen "Interessenkonflikt" herbeiführen oder dem Kunden wesentlichen Schaden verursachen, werden aber hinsichtlich vollständiger Transparenz dargelegt. DEN o. g. Szenarien sollte hinsichtlich den Vorgehensweisen und Maßnahmen Rechnung getragen werden, die das Unternehmen implementiert, um ihren Einfluss zu steuern oder zu beschränken.

  4. 4. Management von Interessenkonflikten

    In diesem Abschnitt der Richtlinien werden die Maßnahmen dargelegt, die das Unternehmen im Allgemeinen als auch hinsichtlich der o. g. Liste identifizierter potenzieller Interessenkonflikte ggf. ergreift:

    Allgemeine Maßnahmen:

    1. Das Unternehmen verfügt über ein Internets Vorgehensweisenhandbuch (IPM), das aus internen Richtlinien, Maßnahmen, Vorgehensweisen und Kontrollen besteht, die hinsichtlich der Interessen der Kunden des Unternehmens geschaffen wurden. Das IPM wird durchgehend überwacht und überarbeitet, damit Angemessenheit und Fehlerfreiheit gegeben sind;
    2. Das Unternehmen verfügt über Vorgehensweisen zur Anstellung von Personen, die als sachkundig und kompetent gelten, sowie zur Schulung dieser Angestellten;
    3. Das Unternehmen verfügt über Vorgehensweisen zur Sorgfaltspflicht Dritter/outgesourcter Anbieter, damit sichergestellt wird, dass diese über die Kompetenz zur Erbringung der Dienstleistungen verfügen, die ihnen zugeteilt werden. Darüber hinaus wird von der Compliance-Abteilung überwacht, dass Compliance mit den Bedingungen des Dienstleistungsvertrags gegeben ist;
    4. Das Unternehmen verfügt über Vorgehensweisen zur Regelung des Zugangs zu elektronischen Daten, sodass diejenigen Personen, die in jeder Abteilung involviert sind, keinen direkten physischen Zugang zu Aufzeichnungen und Informationen zu den Inhalten einer anderen Abteilung haben und die für die Ausführung bestimmter Arbeiten als nicht notwendig gelten;
    5. Das Unternehmen verfügt über separate Überwachung und Trennung von Abteilungen/Rollen, die Kunden Dienstleistungen erbringen, deren Interessen mit denjenigen anderer Kunden oder des Unternehmens in Konflikt stehen können;
    6. Das Unternehmen trennt alle Verantwortungsbereiche, die bei Ausfüllung durch den gleichen Angestellten, zu Interessenkonflikten führen können;
    7. Informationssperren: Das Unternehmen beachtet die Vertraulichkeit von Informationen, die es von seinen Kunden und über diese erhält und arbeitet nach einem Ansatz des "notwendigen Wissens". Der Zugang zu vertraulichen Informationen ist auf diejenigen beschränkt, die ordnungsgemäß die Informationen benötigen, die im Zusammenhang mit dem Interesse eines Kunden des Unternehmens stehen.
    8. Das Unternehmen verfügt über Informationsbarrieren und physische Trennung wichtiger Abteilungen, um den Fluss vertraulicher und von Insiderinformationen innerhalb des Unternehmens zu beschränken;
    9. Das Unternehmen verhindert oder schränkt ein, dass jegliche Personen unangemessenen Einfluss darauf ausüben, wie eine relevante Person Investment- oder Nebendienstleistungen oder -aktivitäten erbringt;
    10. Einrichtung einer internen Compliance-Abteilung, zu deren Verantwortungsbereichen die Überwachung von und Rückmeldung zu Vorgehensweisen und Richtlinien des Unternehmens sowie die Identifizierung potenzieller Interessenkonflikte bei gleichzeitiger Vergabe von Empfehlungen zu deren Management/Begrenzung gehören. Die Compliance-Abteilung ist des Weiteren für die Überwachung des Unternehmens hinsichtlich seiner geltenden Gesetzgebung sowie der Verhinderung des Missbrauchs von Insiderinformationen und Marktmanipulation verantwortlich;
    11. Das Unternehmen hat einen internen Prüfer ernannt, der dafür Sorge trägt, dass angemessene Systeme und Kontrollen unterhalten und ordnungsgemäß an die Geschäftsleitung des Unternehmens gemeldet werden.
    12. Das Unternehmen arbeitet nach dem Vier-Augen-Prinzip bei der Überwachung der Aktivitäten des Unternehmens;
    13. Das Unternehmen verfügt über Vorgehensweisen hinsichtlich des Umgang mit Personalkonten, die für relevante Personen hinsichtlich ihrer eigenen Investitionen gelten. Laut den Unternehmensregeln werden bei persönlichen Transaktionen Beschränkungen auferlegt, und jegliche Konten im Besitz relevanter Personen/Angestellter des Unternehmens müssen umgehend der Compliance-Abteilung des Unternehmens ausgewiesen werden. Solche Transaktionen und Konten werden dann überwacht, um jegliche Verletzungen der Unternehmensregeln in diesem Bereich zu erkennen.

    Maßnahmen hinsichtlich der Investmentdienstleistungen und/oder Nebendienstleistungen des Unternehmens:*

    1. Kundenaufträge werden gemäß den "Auftragsausführungsrichtlinien" des Unternehmen ausgeführt, durch die Unternehmen alle verhältnismäßigen Maßnahmen zur Erzielung bestmöglicher Gesamtergebnisse für Kunden ergreifen muss;
    2. Das Unternehmen bietet keinem Kunden oder keiner Kundengruppe keinerlei Vorzugsbehandlung und garantiert, dass es für faire Behandlung aller Kunden und ihrer Aufträge sorgt;
    3. Die internen Systeme des Unternehmens führen automatisch Kundenaufträge/-transaktionen in der Reihenfolge aus, in der sie erhalten werden.

    Maßnahmen hinsichtlich Anreize, Kommissionen, Vergütung, Geschenke usw.

    1. Richtlinien zur Angestelltenvergütung: Das Unternehmen zahlt gemäß geltendem Gesetz keine (Boni) an Angestellte auf Grundlage jeglicher Faktoren, die einen Interessenkonflikt mit den Kunden herbeiführen können, mit denen sie ggf. kommunizieren. Angestellte werden auf Grundlage von Schlüsselleistungsfaktoren innerhalb ihrer Abteilungen vergütet, die von der Compliance-Abteilung und der Geschäftsleitung genehmigt werden.

    2. Partnervergütung: Das Unternehmen vergütet seine Partner (Geschäftseinfädler) auf Grundlage von Kundentransaktionen (prozentuale Kommission), da die Vergütung als solche Interessenkonflikte herbeiführen kann, die sich negativ auf den Kunden auswirken und Partner zu aggressiven Marketingtaktiken oder Bereitstellung fehlleitender Informationen zur Erhöhung ihrer eigenen Kommission verleiten kann. Um dieses Risiko zu vermindern, stellt das Unternehmen Folgendes sicher:
      a. Partner erhalten keinen Zugang zu persönlichen Kundendaten und dürfen keine Kunden des Unternehmens auf die Eröffnung von Handelskonten hin kontaktieren.
      b. Darüber hinaus untersagt das Unternehmen Partnern, potenzielle Kunden dazu anzuleiten, mehr Einlagen oder Geschäfte zu machen als geplant.
      c. Das Unternehmen überwacht durchgehend alle Kommunikationsquellen von Partnern, damit sichergestellt ist, dass der Partner die Bedingungen seines Vertrags erfüllt.
      d. Sollte aggressives Marketing festgestellt werden, wird das Partnerkonto geschlossen.

    3. Das Unternehmen bietet, bewirbt oder akzeptiert keinerlei Anreize als diejenigen, die als Gebühren oder Kommissionen dargelegt sind;

    4. Das Unternehmen gestattet es seinen Angestellten nicht, jegliche Geschenke oder monetären Vorteile jeglicher Art anzunehmen, die zu Interessenkonflikten führen können. Geringwertige Geschenke können akzeptiert werden, solange das Unternehmen darüber informiert wird, und solche Geschenke genehmigt. (Dies gilt nicht für monetäre Geschenke wie Bargeld.)

    Maßnahmen hinsichtlich der Konzernstruktur des Unternehmens/outgesourcter Dienstleistungsanbieter/verwandter Parteien:

    1. Das Unternehmen verfügt über Vereinbarungen zur Nichtoffenlegung und Vertraulichkeit mit allen verwandten Parteien, outgesourcten Dienstleistungsnabietern oder Mitgliender des Konzerns hinsichtlich persönlichen Kundendaten;

    2. Das Unternehmen kontrolliert die Informationen, die zwischen den Konzernkörperschaften, verwandten Parteien und outgesourcten Dienstleistungsanbietern übermittelt werden, damit keine Kundeninteressen beeinträchtigt werden;

    3. Das Unternehmen verfügt über einen Rechtsberater, der ein Verzeichnis aller Zahlungen von verwandten Parteien/outgesourcten Dienstleistungsanbietern führt und diese hinsichtlich Konflikten bewertet, die sich negativ auf Kundeninteressen auswirken können. Diese Konflikte sind da, wo sie relevant sind, in diesen Richtlinien zusammen mit den Verminderungsfaktoren dargelegt, die gelten, damit jegliche Anreize zu Missbrauch beseitigt werden;

    4. Die Compliance-Abteilung verfügt über Vorgehensweisen zur Überwachung der Dienstleistungen, die von verwandten Parteien und outgesourcten Dienstleistungsanbietern erbracht werden;

  5. 5. Offenlegung und Kundenannahme

    Wo das Unternehmen sich eines Konflikts bewusst ist, der entstehen kann, legt es die allgemeine Art und/oder die Quellen für Interessenkonflikte dem Kunden offen, bevor es diesem Dienstleistungen erbringt.

    Das Unternehmen behält sich das Recht vor, diese Richtlinien zu überarbeiten, wann auch immer es dies als angemesen erachtet. Weitere Informationen zu diesen Richtlinien können Sie auf Anfrage an compliance@iqoption.com erhalten.

    Durch Annahme der Geschäftsbedingungen des Unternehmens akzeptiert der Kunde diese Richtlinien und die darin enthaltenen Informationen.

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